Sonntag, 20. April 2014

Ei, gelb.


Mit einem österlich ergänzten Detailfoto des Aachener Brunnens "Der Kreislauf des Geldes" (Karl-Henning Seemann, 1976) illustriere ich meinen Feiertagsgruß an Euch, liebe Leserinnen und Leser. Frohe Ostern!

Donnerstag, 17. April 2014

Die Kärle

Ich kann mich einfach nicht entscheiden, wie ich das finde. Und nein, für mich hätten sie wirklich nicht rot sein müssen. Oder gülden. Oder beides. 

Kitsch as Kitsch can? Oder doch Kunst? Och nö, doch eher Kommerz? Och komm, ich weiß auch nicht. Och, Oche...


Montag, 14. April 2014

Orrrr!


Alle bekloppt, oder wie?! Ostern ein Geschenkfest?!

Mein Elternhaus ist evangelisch. Als ich Kind war, waren wir nicht wohlhabend. Geschenke gab es zu Weihnachten und zum Geburtstag, fertig. Zu Ostern gab es Eier und Süßkram zum Suchen und Finden, das gehörte dazu und machte glücklich. Genau wie das Familienfrühstück am Ostersonntagmorgen, zu dem Vivaldis "Vier Jahreszeiten" und ähnliche Populärklassik aus dem nußbaumfarbenen Dual-Plattenspieler schallten.

Wahrscheinlich liebe ich Ostern bis heute so sehr, weil es um Familie und Gemeinsamkeit - und eben nicht um Geschenke - ging. Und was da jetzt kommerziell versucht wird, kommt nicht ganz überraschend, kotzt mich aber trotzdem an. Punkt.

Ja, ich habe auch manchmal den Verdacht, mich wie meine Großmutter anzuhören. Das finde ich aber auch immer weniger schlimm.

Sonntag, 6. April 2014

Piepmatz-Report


Neu dieses Jahr ist ein Grünfink. Und auch die Elster hat sich bisher nicht so nah herangetraut.

Nur den Buntspecht habe ich mal wieder nicht erwischt - noch nicht...

Donnerstag, 3. April 2014

Extra für solche wie mich


[Mehr Begründung braucht kein Honorar.]

Da hat die Post eine selten schöne Briefmarke herausgebracht. Und dann auch noch in meiner Firmenfarbe. Hach!

Montag, 31. März 2014

Lieblingsgezwitscher im März



Samstag, 29. März 2014

Putzfimmel


Als Mensch mit überproportionaler, lebenslanger Zahnarzterfahrung mache ich mir unterschwellig ständig Sorgen um meine Zähne. Das ist an sich keine mitteilenswerte Angelegenheit, aber Ursache für das hier...

Denn neulich hatte ich das Bedürfnis, im Büro eine Für-alle-Fälle-Zahnbürste zu deponieren. Also ging ich - im Privaten seit mehreren Jahrzehnten Elektrischputzerin und immer nur den einen passenden Aufsatz brauchend - los, um ganz normal Lebensmittel und im Vorbeigehen auch eine manuelle Zahnbürste zu kaufen. Ha!

Ich fand mich in entgeisterter Ratlosigkeit vor einer riesigen Wand voller hyperbunter, aberwitzig geformter, sich wichtig machender Zahnbürsten wieder. Zahnbürsten! Du lieber Himmel, was ist denn da passiert, seit ich nicht mehr richtig hingeguckt habe?!

Am Ende dieser Überforderungsübung suchte ich mir ein Modell mit halbwegs erträglicher Farbgebung und möglichst unaufgeregten Borsten aus. Das liegt bis heute unausgepackt am Bürowaschbecken. Ich trau mich einfach nicht ran.

Sonntag, 23. März 2014

Die Berg und der Spiegel




"Investiert in eure Hirne, sucht euch Dinge, für die ihr brennt. Arbeitet, liebt, dann übersteht ihr auch den Verfall - nicht unbedingt erfreut, aber doch auch nicht verzweifelt."

Sybille Berg über Frauen und das Älterwerden
in ihrer S.P.O.N.-Kolumne vom 16. März 2014

Freitag, 21. März 2014

Gebackener Hase


Auf Pinterest sah ich in der FIMO-Abteilung ein Bild mit unterschiedlichen, zauberhaft schlichten weißen Hasen. Na, eher Häschen.

Das habe ich dann gestern abend mal ausprobiert. Klappt.


(Rezept: 1 FIMO-Päckchen ergibt zwei Hasen. Und 1 mal 
FIMO-Basteln ergibt ganz heftige Kindheitserinnerung.)

Sonntag, 16. März 2014

Im August in Osage County


Wer seine Familie bei größeren Zusammenkünften für schrecklich anstrengend hält, geht in diesen Film und sieht, es geht noch viel, viel schrecklicher.

Natürlich kann man auch einfach "nur" ins Kino gehen, um diese großartig aufspielende Darstellerschar zu sehen, und das sollte man auch unbedingt tun... Meryl Streep ist die Krönung des Ganzen und einfach unglaublich. Übrigens auch - was ja allzu oft unerwähnt bleibt - unglaublich gut synchronisiert.

Wenn man die Pressetexte liest, ist der Film als Komödie gemeint, aber es bleibt einem doch ziemlich oft das Kichern im Halse stecken. Alles in allem kein Film für Sensibelchen oder Freunde der leichten Unterhaltung. Aber große Klasse!

Freitag, 14. März 2014

Och härm


Seit Jahren besuche ich die "Euregio-Wirtschaftsschau", die sich in Aachen - in ihrem 28. Jahr - längst etabliert hat und eine typische Verbrauchermesse ist, mit Thermomix, Wunderzeug zum Brilleputzen, Ledermöbeln, Rasenmähern und allerlei sonstigem Gedöns, der ganze Querschnitt des normalen Lebens.

Ich sehe viele Aussteller wieder, deren Stände sich von Jahr zu Jahr beharrlich jeglicher professionellen Gestaltung verweigern. Ich sehe viel zu wenig Ansehnliches. Schlechte Beleuchtung, schreckliche Infoplakate, provisorisch zusammengewürfeltes Standmobiliar, schlimm angezogene Standbesetzungen. Vieles wirkt billig und ohne Niveau. Deshalb ein innerliches "Och härm" und mein alljährliches Rätseln, warum das wohl so ist.

Verdienen diese Aussteller so wenig, daß sie sich nicht wenigstens mal eine professionelle Beratung zu ihrer Außenwirkung leisten können? Oder ist es ihnen egal, wie sie sich und ihr Unternehmen präsentieren, weil sie sich auf so einer Messe eh' dumm und dusselig verdienen? Oder haben sie einfach "den Knall noch nicht gehört"?

Übrigens: den Schatz schleppe ich trotzdem noch dorthin, damit er den wirklich tollen australischen Lederhut anprobiert, den ich entdeckt habe...

Donnerstag, 13. März 2014

Auf Augenhöhe

Im Herbst 2007 initiierte die Firma Dove im Rahmen der Einführung ihrer Pro-Age-Serie ein Frauenforum gleichen Namens im Web, das sie im Mai 2009 überraschend wieder schloss. Wahrscheinlich waren wir marketingtechnisch zu uninteressant und insgesamt zu unbequem.

Jedenfalls fanden sich die aktivsten von damals über 7.000 angemeldeten Frauen zusammen und agieren jetzt in eigener und sehr demokratischer Regie. Das seit nunmehr 5 Jahren bestehende Netzwerk ist nicht öffentlich, nur eingeladene Frauen können Mitglied werden. Das gibt uns die Sicherheit, ganz offen über Themen reden zu können, die uns Frauen in den sogenannten reiferen Jahren - wir sind zwischen Ende 40 und irgendwas in den 70ern - interessieren, bewegen und Spaß machen. 

So ist dieses kleine Forum (für einen Jahresbeitrag von 3,50 Euro) auch sehr viel persönlicher als manche Riesen-Community... 

Ich bin eine von zwei Admins und tue hier mal kund: wir freuen uns über neue nette Frauen! Wer Lust bekommen hat, schreibt mir eine E-Mail.

Montag, 10. März 2014

Faszination


Gestern abend hatte ich es richtig gut. Ich war von der lieben Marlies eingeladen zu einer Aufführung des schrit_tmacher-Festivals. In der beeindruckenden Fabrikhalle Strang sahen wir die tschechische Tanztruppe 420PEOPLE mit drei faszinierenden Stücken - das für mich allerbeste war "Mirage", eine getanzte Illusion um Anziehung und Abwendung. So schön.

Das kann man ich nicht erklären. Das muß man sehen und genießen.

Samstag, 8. März 2014

Ruhestätte







[Ostfriedhof, Aachen, heute nachmittag. Der "1. Aachener Frauengeschichtsverein" machte eine Führung zu bekannten Aachenerinnen, die dort ihre Ruhestätte fanden. Sehr interessant.]

Druck's selbst, sonst druckt es keiner


Der Mobil-Provider schickt mir die monatliche Rechnung als PDF. Ich drucke sie aus, damit das Finanzamt einen Beleg in Händen hat. Allmonatlich ärgere ich mich dabei darüber, daß das untere Drittel der Rechnung mit Werbung vom Provider zugepflastert ist, sie deshalb nicht auf eine Seite paßt und darum mein Papier und meine Druckertinte unnötigerweise auch für eine zweite Seite verbraucht werden.

Und die Telekom macht's schon mal gar nicht unter drei Seiten.

Fast jede eBay-Bestellung wird heute ohne Beleg bzw. Rechnung ausgeliefert, stattdessen bekomme ich einen Link gemailt, unter dem ich mir die Rechnung selbst ausdrucken kann.

Der neuen Kamera für mehrere hundert Euro liegt eine sogenannte Quick-Start-Anleitung bei, ein adipös dickes Büchlein, das minimalen Inhalt in der maximal möglichen Anzahl von Sprachen weitergibt, die meisten davon europaweit völlig ungebräuchlich. Die tatsächliche Anleitung für die Kamera kann muß ich mir downloaden und auf meinem Papier mit meiner Druckertinte ausdrucken. Denn ich habe nun mal nicht auch noch den Computer dabei, wenn ich unterwegs fotografiere und mal eben eine Funktion nachgucken will, deshalb reicht das reine PDF nicht immer.

Allen diesen und vielen ähnlichen Vorgängen ist eines gemeinsam: Lieferanten sparen Ressourcen und Zeit. Die stattdessen ich aufwenden muß.

Würde ich Ähnliches meinen Kunden zumuten?
Nein. Die würden mir was erzählen.

Samstag, 1. März 2014

Interrail und so


Hach! Ein ganz zauberhaftes Thema bringt der STERN diese Woche, das ich gelesen habe mit einem wohligen Erinnern an die spannende Zeit des Erwachsener-Werdens...

Habe es [das Thema] dann auch direkt mal in mein geheimes Mädelsforum rübergeschubst, wo nun ebenfalls zauberhafte Geschichten zutage kommen.

In einer Zeit, in der wir uns so gerne, so exzessiv und so halbwissend entrüsten, ist ein kleiner charmanter Lichtstrahl in der persönlichen Leseliste eine echte Freude!

Samstag, 22. Februar 2014

Elfenbeinhochzeit


Oder auch: Schöne vierzehn Jahre. Danke, Schicksal, daß wir uns am Bieroxer begegneten, und danke, Schatz, daß wir stets unerschrocken weitermachten! Weitermachten. Weiter... Ja.

Freitag, 21. Februar 2014

Home Office


Mein "Home Office" ist ja eigentlich ein richtiges Büro im Souterrain des Mehrparteienhauses. Da lagert all mein Bürozeug und alle Pflicht, weniger die Kür. Doch das hier ist mein sogenanntes Bastelzimmer, oben in der Wohnung. Da kann ich kreativ sein und produktiv und entspannt und sowieso... Blau. Ihr wißt schon, die Farbe des Denkens und so weiter.